Zwangsvollstreckung

Zwangsvollstreckungsrecht1Wenn man ein Urteil zu seinen eigenen Gunsten erwirkt hat und der Schuldner nicht freiwillig zahlt, kann man das staatliche Verfahren der Zwangsvollstreckung in Anspruch nehmen, um die eigenen Ansprüche gegen den Schuldner tatsächlich durchzusetzen.

Insbesondere bedarf es für jede Art der Zwangsvollstreckung folgende drei Voraussetzungen:

Sie als Gläubiger benötigen einen Vollstreckungstitel (z.B. Urteil, Vollstreckungsbescheid oä.) mit einer Vollstreckungsklausel (in der Regel vom Prozessgericht), der dem Schuldner zugestellt wurde.

Es kommen dann verschiedene Wege der Zwangsvollstreckung in Betracht, beispielsweise

  • bei Anspruch auf Zahlung eines Geldbetrags z.B. Pfändung, Pfändungs- und Überweisungsbeschluss oder Zwangsversteigerung, oder aber
  • bei Anspruch auf Herausgabe einer Sache z.B. Räumung.

Es gibt auch Möglichkeiten, sich mit Rechtsbehelfen im Rahmen einer Zwangsvollstreckung zu wehren, z.B. Vollstreckungserinnerung, Vollstreckungsgegenklage oder Drittwiderspruchsklage.

Hierbei können Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen Sie jeweils unterstützen.